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Historie

Die erste mit "Habring" signierte Uhr entstand 1985 im ersten Jahr Richards Ausbildung an der renommierten 1878 gegründeten Uhrmacherschule in Karlstein an der Thaya  in Niederösterreich. Während jeder Karlstein-Absolvent diesen Regulator zum Erlernen der Herstellungsmethoden baut, erkannten und förderten seine Lehrer bald das Ausnahme-Talent mit weiteren Projekten. Sein erster Entwurf eines ewigen Kalenders ziert - lange vor allen CAD-Rechnern - gerahmt noch heute die Schulbibliothek.

Nur etwas über ein Jahr nach Verlassen der Schule kehrte er zur Meisterprüfung nach Karlstein zurück - sehr zum Erstaunen der Prüfungskomission mit einem Freiwilligen Meisterstück: einem selbst entworfenen und realisierten Minutentourbillon im winzigen Stabwerk. Inspiriert hatte Ihn dazu ein Großuhr-Tourbillon das in den 1970er und 1980er Jahren von den Absolventen des damals noch abgehaltenen Meisterkurses gebaut wurde.

Seit 1989 entstanden im Kundenauftrag wenige handverlesene Einzelstücke - zumeist Tourbillons oder komplizierte Chronographen - mit der Signatur "Richard Habring". Zumeist wohlgepflegt im Besitz privater Sammler fanden einige sogar Zugang in die Fachliteratur: z.B. "Das Tourbillon" von Reinhard Meis - erschienen beim Verlag Callwey. Andere Tourbillons erzielten später bei Auktionen u.a. bei Antiquorum oder im Auktionshaus Dr. Crott beachtliche Zuschläge. Erwähnenswert ist davon unter anderen das Zweiachsen-Tourbillon in 1996 - das welterste in Taschenuhr-Größe - wenngleich wegen Gangauer und Zuverlässigkeit in eine Standuhr eingebaut.

Richards beruflicher Werdegang ist eng mit dem seines langjährigen Förderers Günter Blümlein verwoben. Viele der gemeinsam für die Marken der ehemaligen Uhrengruppe LMH in den 1990er Jahren entwickelten komplizierten Uhrwerke und "großen Komplikationen" wurden zu Bestsellern. Just im Jahr in dem Blümlein starb lernte er Maria Kristina kennen und lieben. Sie beschlossen auch die berufliche Zukunft gemeinsam zu verbringen.

Im Oktober 2004 wurde der Traum der eigenen kleinen Uhrenmanufaktur mit der Präsentation der ersten HABRING² Wirklichkeit. Seitdem wächst die kleine Kollektion jedes Jahr um lediglich ein Modell von dem wiederum nur jeweils höchstens 12 Stück gebaut werden. Die Verwendung von besonderen Uhrwerk-Raritäten sowie einige Ausstattungsvariationen und Zifferblattvarianten lassen viele der  von Hand hergestellten Kostbarkeiten Unikate bleiben.

Während 2006 genau 40 Stück HABRING² das Atelier in Völkermarkt verließen sollen die für 2007 geplanten ca. 50 Stück die zukünftige Obergrenze der Jahresproduktion darstellen. Aufgrund der beschränkten Kapazitäten des Familienbetriebes ist eine weitere Steigerung der Produktion nicht geplant - eine HABRING² bleibt damit auch in Zukunft etwas ganz Besonderes das nur im Atelier selbst oder bei wenigen ausgewählten Partnern weltweit erhältlich ist.

Neben der eigenen HABRING² arbeiten Maria Kristina & Richard Habring noch an ausgewählten Projekten exklusiver Manufakturen. Die daraus erwachsenden strategischen Partnerschaften sichern den Beiden auch noch in Zukunft jede Menge Unterstützung innerhalb des weltweit verlinkten Uhren-Business.

Während also auch andere Produkte "Habring inside" tragen konzentrieren sie sich bei HABRING² darauf klassische, ästhetische und gleichzeitig zuverlässige Zeitmesser - in enger Zusammenarbeit mit den späteren Besitzern - herzustellen. Eine HABRING² ist demnach das genaue Gegenteil der heute üblichen Massenprodukte, schließlich trägt jede einzelne die Handschrift der Macher wie auch ein wenig des Besitzers. Der technischen Herausforderung folgend werden zukünftig noch mehr kompliziertere Modelle zur kleinen aber feinen Kollektion stoßen. Das Jahr im Jahre 2009 zu begehende Jubiläum "20 Jahre Habring-Tourbillons" wäre ein geeigneter Zeitpunkt für ein erstes Superlativ.